•Schianno. Heimat Magnanis
•Festakt

Im Dezember 2001 nahm Alfonso Minonzio, ein Magnani Nachfahre, als damaliger Bürgermeister der italienischen Kommune Gazzada-Schianno erstmals Kontakt mit dem Seckacher Bürgermeister Ekkehard Brand auf. Er schlug ein Kennenlernen und eine dauerhafte Beziehung vor. Dabei stellte er seine Gemeinde vor, die in der Lombardei unweit von Como gelegen und der Geburtsort ist von Enrico Magnani, geb. 23.10.1867.
Enrico Magnani emigrierte im Jahre 1888 nach Deutschland und ist der Vater von Pfarrer Heinrich und Walter Magnani, bei denen Alfonso Minonzio in seiner Jugendzeit einige male im Jugenddorf Klinge zu Gastbesuchen war.
So besuchte Alfonso Minonzio im Juni 2003 mit seinem Gemeinderat das Jugenddorf Klinge. Im April 2004 war hier dann eine große Delegation Magnani-Nachkommen zu Gast. Beide male besuchten die italienischen Gäste auch Hettingen, die ehemalige Wirkungsstätte von Pfarrer Heinrich Magnani, aus der heraus alles entstanden ist.

Reisegruppe besuchte Gazzada Schianno, 24. - 27. Juni 2004


Auf den Spuren von Magnani in Italien


Im Juni 2004, wenige Tage vor dem Gedenken zum 25. Todestag von Pfarrer Heinrich Magnani, dessen Geist noch überall zu spüren ist - ob als Pfarrer in Hettingen während seiner 22-jährigen Seelsorgertätigkeit von 1935 bis 1957, als Gründer der Baugenossenschaft „Neue Heimat” (heute Familienheim), als Gründervater und langjähriger Dorfleiter des Kinder- und Jugenddorfes Klinge, diesem aus der Not heraus geborenen Werk christlicher Nächstenliebe - machte sich eine 50 Personen starke Reisegruppe aus Seckach, dem Jugenddorf Klinge sowie der Baugenossenschaft Familienheim und Mitglieder der Interessengruppe „100 Jahre Pfarrer Heinrich Magnani Hettingen” mit dem Seckacher Bürgermeister Thomas Ludwig an der Spitze auf den Weg zu einem Gegenbesuch nach Gazzada-Schianno.

An der italienischen Grenze wurde die Gruppe von Alfonso Minonzio und dem jetzigen Bürgermeister Piero Angelo Brusa sowie der Dolmetscherin Dr. Grazielle Batipede empfangen und in die Nobelherberge „Villa Cagnola” geleitet, die nun vom 24.-27. Juni das Domizil war. Die wunderbare, reizvolle und vor allem mit sehr vielen Kulturgütern gesegnete Landschaft in und um Gazzada-Schianno wurde in diesen Tagen äußerst freundschaftlich von unseren Gastgebern präsentiert.

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