Sterben und Tod

Krankheit und Tod


Solange es Pfarrer Magnani gesundheitlich möglich war, stand er als Aushilfspriester in den Gemeinden der näheren Umgebung zur Verfügung. Durch seine pastorale Mithilfe sicherte er so mancher Pfarrei den sonntäglichen Gottesdienst. Als das Laufen immer beschwerlicher wurde, befasste er sich intensiv mit seiner Lebensgeschichte.

Zusammen mit seiner jahrelangen „rechten Hand“ Liesel Schnerr aus Hettingen, seiner engsten Mitarbeiterin, Sekretärin und Beraterin, schuf er die Vorlage zu dem Buch „Heinrich Magnani - „Ein Dorfpfarrer“, das Wolfgang Schwarz, der langjähriger Wegbegleiter Magnanis, im Auftrage des Caritasverband Neckar-Odenwald–Kreis zum 100. Geburtstag und 20. Todestages im Jubiläumsjahr 1999 veröffentlichte.

Schon einige Zeit vor seinem 80. Geburtstag, am 24. Januar 1979, war Pfarrer Magnani an den Rollstuhl gefesselt. In Hettingen nahm er noch geistig sehr rege an seiner hohen Ehrung teil, der Auszeichnung mit dem Großen Bundesverdienst-
kreuz der Bundesrepublik Deutschland am 26. Januar 1979. In einer zu Herzen gehenden, tiefschürfenden Abschlussrede zur Verleihung dankte er in seiner ureigensten Art der Hettinger Bevölkerung, „die ihn in schwieriger Zeit immer unterstützt hat, obwohl er die Gemeinde oftmals maßlos überfordert habe. Diese Auszeichnung, die der Staat ihm verliehen hat, gehört all den Männer und Frauen verliehen, die in der damaligen Zeit mit ihm durch Dick und Dünn gegangen seien.
Nur durch den rückhaltslosen Einsatz der Hettinger konnten in dieser schweren Zeit die Baugenossenschaft „Neue Heimat“ und das „Jugenddorf Klinge“ geschaffen werden”.
„Die große Hilfe, die mir in all den Jahren durch diese schlichten, einfachen, im Glauben große“ Menschen zuteilt wurde, möge der Herrgott allen reichlich lohnen”.

17. Juni 1973 Priesterweihe von Pater Gerd Knühl durch Erzbischof Hermann Schäufele, Freiburg

Sie befinden sich hier:Krankheit und Tod