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„Die Teufelsklinge wurde zum Jugenddorf Klinge“

Das zweite Versprechen, sich der Jugend anzunehmen, erfüllte Pfarrer Magnani mit dem systematischen Auf und Ausbau der „Teufelsklinge“ ebenfalls ab 1946.

Hier spannte Pfarrer Magnani auch wieder seine Pfarrkinder aus Hettingen mit ein. In unzählig vielen freiwilligen, unentgeltlich geleisteten Arbeitsstunden, mit Pickel, Schaufel und Schubkarren traten ganze Scharen von Hettinger an, und legten somit den Grundstein und Grundstock, auf dem das spätere Kinder– und Jugenddorf Klinge aufgebaut werden konnte.

Um ein Beispiel zu nennen: Die vielen Basare, die in der Teufelsklinge veranstaltet wurden und deren Erlös für die jugendlichen Bewohner bestimmt waren, konnten nur gelingen, weil die Hettinger ein Großteil der Gewinne und Essbarem spendeten, dann dort als Bedienung und Wirtschafter kostenlos arbeiteten, die gespendeten Lebensmittel gegen Bezahlung verzehrten, sich Lose kauften und die selbst gestifteten Dinge zurück gewannen. Musikkapelle, Männergesangverein und Kirchenchor Hettingen
bereicherten oftmals diese Basare mit musikalischen Darbietungen.

Nicht unerwähnt bleiben darf auch das Einbringen des Vermögens der Familie Magnani und hier insbesondere von der Schwester des Pfarrers, Frau Professor Henriette Magnani. Sie hatte in New York eine große, gutgehende Musikschule und spendete den Großteil ihres Einkommens ihrem Bruder für den Aufbau des Jugenddorfes.

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