Egon Eiermann


Architekt und Hochschullehrer, Professor
Planer der ersten sozialen kirchlichen Siedlung in Deutschland
nach dem II. Weltkrieg, 1946 in der Baulandgemeinde Hettingen

1Geboren am 29. September 1904 in Neuendorf, Kreis Teltow (Berlin).
Der Vater Wilhelm -Lokomotivkonstrukteur-stammt aus Buchen/Odw.
Die Mutter Emma, geborene Gellhorn, stammt aus Berlin.
1922
Abitur am Althoff – Gymnasium in Nowawes bei Berlin, Baupraktikant
1923 - 27
Architekturstudium an der TH Berlin Charlottenburg, Diplom
1925 - 31
Filmbauten bei der UFA Universum Film AG Babelsberg
Architekt im Baubüro der Karstadt AG in Hamburg
Architekt bei den Berliner Elektrizitätswerken
1931 - 45
Selbständiger Architekt in Berlin
1931
Mitgl.des Bundes Deutscher Architekten u. des DeutschenWerkbundes
1940 - 52
Ehe mit Charlotte Friedhelm, Sohn Andreas wird 1942 geboren

1941
Bühnenbildentwürfe für das Staatliche Schauspielhaus am Gendarmenmarkt in Berlin f. d. Uraufführung Schauspiel „Alexander“
1945
Zerstörung des nach Beelitz verlegten Büros. Flucht nach Buchen der Geburtsstadt seines Vaters

1946
Erhält von Pfarrer Heinrich Magnani, Hettingen, den Auftrag, Pläne zum Bau einer Siedlung zu fertigen für die 1945 in Hettingen gegründete Notgemeinschaft. Hintergrund ist die zu erwartende Flüchtlings- und Vertriebenenwelle, die auf die Gemeinde zukommt.
Planung der Nährmittelfabrik mit Silagehalle und Aufseherwohnung in Hettingen, Gewann Lämmerteich
Lagerschuppen für Theodor Schäfer Hettingen
Planung der Siedlung in Buchen.
Planung der Lohndreschhalle Grasberger, Buchen


1946 -65
Bürogemeinschaft mit Robert Hilgers
1947
Leiter der Staatlichen Bauberatungsstelle in Mosbach. Berufung auf Lehrstuhl an der Fakultät für Bauwesen d. Techn. Hochschule Karlsruhe
1952
Heirat mit Brigitte Feyerabendt, Tochter Anna wird 1956 geboren
1956 - 58
Deutscher Pavillon der Weltausstellung in Brüssel Musterbauernhof der Familie Schäfer Rinschheim
1957 - 63
Bau der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche Berlin
1962
Mitglied des Planungsrates für die Neubauten des Deutschen Bundestages und des Bundesrates in Bonn, zusammen mit Paul Baumgarten und Sepp Ruf
Berliner Kunstpreis für Architektur
1962 - 64
Planung der Deutschen Botschaft in Washington
1962 - 67
Erweiterung des Hotels „Prinz Carl“ Buchen
1965
Ehrendoktor der Technischen Universität Berlin: Großer Staatspreis für Baukunst des Landes Nordrhein – Westfalen
1968
Großer Preis des Bundes Deutscher Architekten
Großes Bundesverdienstkreuz
1969 - 72
Bau der Olivetti–Verwaltungsgebäude in Frankfurt / Main.
1970
Mitglied des Ordens Pour le Mèrite für Wissenschaft und Künste der Bundesrepublik Deutschland.
Gestorben am 19. Juli 1970 in Baden–Baden, beigesetzt in Buchen/Odenwald

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